Die PDCA Methode

Diese Methode stammt ursprünglich aus der japanischen Kaizen-Lehre.
Kaizen bezeichnet eine japanische Lebens- und Arbeitsphilosophie, in deren Zentrum das Streben nach ständiger Verbesserung steht. In der Wirtschaft wurde das Konzept zu einem Managementsystem weiterentwickelt. (Quelle: Wikipedia)

Wie kann man nun mit dieser Methode arbeiten?

Während sich mein letzter Beitrag mit einem strategischen Planungsinstrument, der SWOT-Analyse beschäftigt hat, kann die PDCA-Methode sehr gut für operative Themenstellungen herangezogen werden.
Beispielhaft möchte ich das Vorgehen an Hand der unten stehenden Grafik erläutern. Ihre Führungsaufgabe wird häufig mit den folgenden Parametern konfrontiert.
Sie arbeiten mit Zielen und Vorgaben. Diese werden offen kommuniziert. Dazu kommen noch „heimliche“ Erwartungen, z.B. die Ziele zu übertreffen. Diese werde in der Regel nicht offen kommuniziert.
Daraus leitet sich ihr Führungshandeln und Führungsverhalten ab. Also: Wie gehe ich mit meinen Mitarbeitern um, z.B. wenn herausfordernde Ziele und Vorgaben zu erreichen sind? Wie gehe ich mit dem Druck um? Wie kommuniziere ich jetzt mit meinen Mitarbeitern? Setze ich sie unter Druck oder arbeiten wir als Team? Das alles können Sie im PDCA-Regelkreis für sich überprüfen.
Wieso gehe ich gerade auf das Führungsverhalten ein? Das hat einen einfachen Grund. Ganz platt gesagt: Wie es in den Wald hinein schallt, so kommt es wieder heraus. Das bedeutet nichts anderes, als dass ihr Umgang mit ihren Mitarbeitern deren Verhalten beeinflusst. Und das Verhalten ihrer Mitarbeiter hat erhebliche Auswirkungen auf das Ergebnis.

PDCA

P=Plan
Planen Sie ihr Führungsverhalten, insbesondere in kritischen Situationen
D=Do
Arbeiten Sie nach ihrem Plan
C=Check
Überprüfen Sie dauerhaft Ihr Führungsverhalten
A=Act
Verändern Sie ihre Handlungen bei Abweichungen.
Anschließend geht es wieder von vorne los. So überprüfen Sie regelmäßig Ihr Führungsverhalten.
Selbstverständlich können Sie das auch mit jedem anderem operativen Ablauf machen, aber

Sie sollten bei sich selbst anfangen.

 

 

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